Kinderlaufrad Übersicht


Kinderlaufrad

Auf dieser Übersichtsseite widmen wir uns einem der schönsten Spielzeuge, dem Kinderlaufrad.

Unser Ziel ist es, Eltern mit diesem Beitrag zu helfen, dass passende Laufrad für Ihr Kind zu finden. Dazu stellen wir sehr empfehlenswerte Kinderlaufräder vor und gehen detailliert auf die jeweiligen Besonderheiten der Kinderfahrzeuge ein. Da es so viele verschiedene Laufräder gibt, ist es schwierig die Übersicht zu behalten.

Damit Sie die richtige Wahl treffen, zeigen wir Ihnen worauf beim Kauf eines Laufrads besonders geachtet werden muss und stellen die wichtigsten Fakten über Kinderlaufräder vor. Zusätzlich haben wir die häufigsten Fragen zu Laufrädern gesammelt und versucht jede davon ausführlich und hilfreich zu beantworten. Wir wünschen Ihnen nun viel Spaß beim Lesen.

3 besonders empfehlenswerte Kinderlaufräder

Produkt Alter Material Besonderheiten

Puky - Laufrad
Standard LR 1
ab 3 Jahre Metall - Sattel und Lenker höhenverstellbar
- hochwertige Luftbereifung
- Bremsgriff und Seitenständer

Janod - Racing Laufrad
ab 3 Jahre Holz - sehr schönes Design
- Sicherheitsgriffe in der Farbe rot
- Höhe des Sitz ist verstellbar

bike*star - Laufrad Klassik
ab 3 Jahre Metall - sehr stabiler Stahlrohrrahmen
- tiefer Einstieg mit Trittbrett
- ergonomisch geformter Sattel

In der oberen Tabelle haben wir drei sehr empfehlenswerte Kinderlaufräder vorgestellt, die für Kinder ab 3 Jahren geeignet sind. Wir haben für jedes Laufrad die jeweiligen Besonderheiten kurz zusammengefasst, sowie das verwendete Material notiert.

Falls Sie ein Erstlaufrad für Kinder ab 1 Jahr suchen, finden Sie in unserem Erstfahrzeuge Beitrag eine große Übersicht mit ausführlichen Erklärungen und fünf Laufrad-Empfehlungen für Kinder ab 1 Jahr. Erstfahrzeuge sind kleiner und leichter als normale Kinderlaufräder und wurden für sehr junge Kinder entwickelt, die körperlich und motorisch noch nicht in der Lage sind größere Laufräder zu fahren.

Die Entwicklungsstufen bei Kinderfahrzeugen

In der unteren Tabelle haben wir fünf verschiedene Kinderfahrzeuge aufgelistet. Dabei haben wir jedem Fahrzeug die entsprechende Entwicklungsstufe zugeordnet und die jeweilige empfohlene Altersspanne angegeben. Das Kinderlaufrad, um das es in diesem Beitrag geht, ist blau gekennzeichnet, um es besser von den anderen Kinderfahrzeugen zu unterscheiden.


Tabelle: Entwicklungsstufen bei Kinderfahrzeugen


Die 4 Entwicklungsstufen bei Kindern im Umgang mit Kinderfahrzeugen:

  • Stufe 1 (Aktive Phase): Kinder in dieser Phase sind sehr aktiv, haben einen starken Bewegungsdrang und wollen viel ausprobieren. Sie nehmen die Welt immer bewusster wahr und machen sehr viele Sinnes- und Körpererfahrungen. Das Laufenlernen steht im Vordergrund. Mit Erstfahrzeugen können die Kinder das Laufenlernen üben, die Bewegungen verinnerlichen und Sicherheit gewinnen.

  • Stufe 2 (Entdeckerphase): In dieser Entwicklungsstufe machen Kinder Entdeckungen auf vielfältige Art. Die Bewegungen der Kinder werden sicherer und zielgerichtet und sie erlernen immer neue Bewegungen. Das Denken bildet sich weiter heraus und die sprachliche Entwicklung steigert sich rasant. Der Wortschatz der Kinder wird immer größer. Durch verschiedene Kinderfahrzeuge, wie Laufrad, Roller, Dreirad lernen die Kinder verschiedene Arten der Fortbewegung kennen und trainieren ihre Motorik, Koordination und den Gleichgewichtssinn.

  • Stufe 3 (Kreative Phase): Die kreative Phase ist geprägt vom Ausleben der Kreativität und Phantasie der Kinder. Dies geschieht zu großen Teilen über Rollenspiele. Die Kinder spielen gerne mit anderen Kindern, die sozialen Kontakte festigen sich und Freundschaften entstehen. In ihren Bewegungen werden die Kinder noch sicherer und selbständiger und sie besitzen eine gute Körperkontrolle. Die Sicherheit haben sie besonders auch im Umgang mit den bekannten Kinderfahrzeugen. In dieser Phase befinden sich die Kinder auf dem Weg zum Fahrradfahren und haben meist schon erste Erfahrungen mit dem Kinderfahrrad gemacht.

  • Stufe 4 (Analytische Phase): Die Kinder gehen nun in die Schule, die elementaren Fähigkeiten haben sie erlernt und es stehen Schreiben, Lesen und Rechnen lernen im Vordergrund. In diesem Alter erforschen und experimentieren die Kinder gerne, beim Lösen von Problemen erproben sie eine analytische und systemische Herangehensweise. Die Kinder bewegen sich weiterhin sehr gerne und agieren sehr selbständig. Sie sind kräftiger und ausdauernder und lernen verschiedene Sportarten kennen. Auch die Geschicklichkeit verbessert sich immer weiter, sodass die Kinder sehr sicher im Umgang mit dem Fahrrad und dem Roller (z.B. City-Roller) sind.

Der große Kinderlaufrad-Ratgeber

Mit unserem großen Laufrad-Ratgeber möchten wir interessierten Eltern den Einstieg in das Thema erleichtern und ihnen helfen das passende Laufrad für ihr Kind zu finden. Der Ratgeber ist so gegliedert, dass wir uns zuerst mit den Besonderheiten von Laufrädern beschäftigen, ehe wir die einzelnen Laufradtypen (Erstfahrzeuge, Laufräder ab 2 Jahren, Laufradarten) vorstellen.

Unser Kinderlaufrad-Ratgeber besteht aus den folgenden 7 Kapiteln:

  1. Was macht Laufräder so besonders? – und was Sie beim Kauf unbedingt beachten sollten

  2. Erstfahrzeuge – Laufräder für Kinder ab 1 Jahr

  3. Der nächste Schritt – Laufräder für Kinder ab 2 Jahren

  4. Laufradarten – Welche Laufräder gibt es und aus welchem Material sind sie hergestellt?

  5. Zubehör für Kinderlaufräder – alles Wichtige über Helme, Bremsen, Beleuchtung uvm.

  6. Fahrzeugsicherheit – Worauf muss geachtet werden?

  7. Vom Laufrad zum Roller/Fahrrad – der Weg zum sicheren Fahrradfahren

Wenn Sie mehr über ein bestimmtes Laufrad-Thema erfahren möchten, können Sie einfach auf den jeweiligen Link klicken und gelangen so auf das entsprechende Kapitel. Für alle die es eilig haben, haben wir in dem nächsten Abschnitt die wichtigsten Fakten und Eigenschaften von Kinderlaufräder zusammengefasst.

Die wichtigsten Fakten über Kinderlaufräder

Ein Laufrad ist ein sehr beliebtes Kinderfahrzeug für Kinder ab ca. 2-3 Jahren. Kinderlaufräder ähneln vom Aussehen her Fahrräder, jedoch besitzt ein Laufrad keine Pedalen. Die Kinder bewegen sich mit den Füßen vorwärts, indem sie sich mit ihren Fußsohlen vom Boden abstoßen. Außerdem ist ein Kinderlaufrad sehr viel kleiner als ein Fahrrad und hat eine niedrige Sitzhöhe, damit die Kinder den Boden mit den Füßen gut erreichen können.

Für Kinder ab 1 Jahr sind sogenannte Lauflernräder erhältlich, welche die ideale Vorstufe zum Laufradfahren bilden. Diese Erstfahrzeuge sind noch kleiner als Kinderlaufräder und lassen sich sehr einfach benutzen. Aufgrund ihrer vierrädrigen Konstruktion sind Erstfahrzeuge kippsicher und vermitteln den Kleinkindern dadurch ein Gefühl von Sicherheit und Stabilität. Sie können mit einem Lenkrad oder einem Lenker ausgestattet sein.

Der körperliche Entwicklungsstand ist für die Wahl des Laufrads entscheidend

Schon bereits mit zwei Jahren sind viele Kinder in der Lage das Laufradfahren zu erlernen. Der genaue Zeitpunkt, ab wann ein Laufrad sicher gesteuert werden kann, ist von der körperlichen und motorischen Entwicklung des Kindes abhängig.

Die Grundvoraussetzung für das Laufradfahren ist, dass die Kinder sicher stehen und laufen können. Weiterhin müssen beide Füße komplett und sicher auf dem Boden abgestellt werden können. Nur so ist es dem Kind möglich das Laufrad gezielt und richtig fortzubewegen. Die Beine des Kindes dürfen dabei nicht vollständig durchgestreckt sein, da sonst kein richtiges Abstoßen mit den Füßen möglich ist. Dies können sie sehr einfach durch das Abmessen der Schrittlänge des Kindes sowie der Sitzhöhe des Laufrads sicherstellen.

So messen Sie Schrittlänge und Sitzhöhe:

  • Schrittlänge des Kindes messen – von der Fußsohle bis zum Schritt des Kindes
  • Sitzhöhe messen – Sattel auf minimale Sitzhöhe einstellen, danach die Sitzhöhe vom Sattel bis zum Boden messen
  • Schrittlänge mit Sitzhöhe vergleichen – der gemessene Wert der Schrittlänge sollte mindestens 2cm größer sein als der gemessene Wert der Sitzhöhe

Kinderlaufräder fördern besonders die Motorik und Beweglichkeit

Das Fahren mit Kinderlaufrädern bereitet den Kindern sehr viel Freude und gleichzeitig fördert es die Kinder auf verschiedenen Gebieten. In erster Linie werden die Motorik und die Beweglichkeit der Kinder gefördert. Schon Erstfahrzeuge regen die Mobilität der Kinder an und vermitteln die Grundlagen dieser Art der Fortbewegung.

Da die Kinder sich mit den Füßen vom Boden abstoßen müssen, wird besonders die Beinmuskulatur gestärkt. Beim Fahren müssen Kinder auch Hindernisse umkurven, wodurch die Reaktionsfähigkeit geschult wird. Ein Laufrad besitzt einen Lenker, mit dessen Hilfe es den Kindern möglich ist, Kurven zu fahren und zielgerichtet zu steuern. Die Auge-Hand-Koordination wird dadurch weiterentwickelt, ebenso wie das Konzentrationsvermögen.

Zusätzlich fördern Kinderlaufräder:

  • Gleichgewichtssinn: Laufräder sind zweirrädrig und bleiben nicht von alleine stehen. Wenn ein Kind auf einem Laufrad sitzt und es bewegt, dann muss es das Laufrad kontrollieren und mit seinem Körper das Gleichgewicht darauf halten.
  • Wahrnehmung: das Bewegen der Füße auf dem Boden regt die taktile Wahrnehmung an. Das Laufrad fahren fördert auch die visuelle Wahrnehmung, denn beim Fahren müssen die Kinder genau hinschauen und auf ihre Umgebung acht geben.
  • Geschicklichkeit: wenn Kinder häufig das Laufrad fahren üben, dann werden sie immer geschickter und sicherer in ihren Bewegungen, beim Steuern des Laufrads sowie beim Umfahren von Hindernissen.

Laufräder bereiten auf das spätere Fahrradfahren vor

Werden Kinder älter und größer, dann wachsen sie aus dem Laufradalter heraus. Die Kinder beginnen damit, das Fahrradfahren zu erlernen. Wenn Kinder im Vorfeld Laufrad gefahren sind, dann klappt der Umstieg zum Fahrrad meist problemlos und viele Kinder benötigen von Anfang an keine Stützräder.

Kinderlaufräder bilden die Vorstufe zum Fahrradfahren. Die Bewegungsabläufe, die für das Fahrradfahren wichtig sind, z.B. das Kurven fahren, das Lenken oder Bremsen (bei Laufrädern mit Handbremse), werden schon beim Laufradfahren trainiert und verinnerlicht.

Die Geschicklichkeit, die Koordination und der Gleichgewichtssinn sind drei Bereiche, die für das Fahrradfahren sehr wichtig sind und im Vorfeld ausreichend ausgeprägt sein sollten. Beim Laufradfahren werden diese Förderbereiche gezielt und optimal unterstützt und die Kinder entwickeln ein sicheres Körpergefühl.

So fährt ihr Kind sicher mit dem Laufrad

Die Sicherheit für die Kinder muss beim Fahren mit dem Laufrad zu jeder Zeit garantiert sein. Daher darf nur auf sicheren Strecken mit dem Kinderlaufrad gefahren werden, also bspw. auf nicht öffentlichen Straßen und Wegen, sowie privaten Grundstücken. Die Kinder müssen dabei immer von mindestens einem Erwachsenen beaufsichtigt werden.

Um die Sicherheit der Kleinen weiter zu erhöhen, ist es sehr empfehlenswert sie mit Helm und Schutzhandschuhen auszurüsten. Eine zusätzliche Handbremse ist jedoch nicht Pflicht, da die Kinder meist mit ihren Füßen bremsen und oft auch noch nicht die Fähigkeit besitzen die Handbremse ausreichend stark zu ziehen.

Bei Kinderlaufrädern sollte auf gummierte Sicherheitsgriffe geachtet werden, welche die Kinder effektiv vor den herausragenden Lenkerenden schützen. Zusätzlich bietet ein Lenkerprallschutz weitere Sicherheit, indem er die Lenkerstange abdeckt und polstert.

Ein weiteres Sicherheitsmerkmal von Kinderlaufrädern ist die Lenkereinschlagsbegrenzung, die sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich bringt. Lenkereinschlagsbegrenzungen sind vorteilhaft, wenn die Kinder Kurven fahren. Die Kurvenfahrt wird sicherer, denn der Lenker lässt sich nur bis zu einer bestimmten Grenze drehen und stoppt dann. Der Nachteil einer Lenkereinschlagsbegrenzung ist jedoch, dass das Ende des Lenkers nach oben absteht, wenn die Kinder mit dem Laufrad stürzen und es dadurch passieren kann, dass die Kinder auf das Lenkerende fallen.

Ausstattung und sinnvolles Zubehör für Kinderlaufräder

Kinderlaufräder gibt es in verschiedenen Ausführungen, Größen und unterschiedlich ausgestattet. Es sind auch Spezial-Laufräder in bestimmten Designs erhältlich, beispielsweise Motorrad-Laufräder, die im Design den Originalen sehr ähneln.

Bestimmte Gemeinsamkeiten haben aber alle Laufräder. Ein Kinderlaufrad ist zweirädrig (ausgenommen Erstfahrzeuge) und besitzt einen gepolsterten, ergonomischen Sattel und einen Lenker mit Sicherheitsgriffen.

Bei Metalllaufrädern sind Sattel und Lenker meist stufenlos verstellbar, Holzlaufräder besitzen oft einen 6-fach verstellbaren Sattel, während der Lenker nicht höhenverstellbar ist. Einige Metalllaufräder sind außerdem mit Trittbrett, Bremse oder Seitenständer ausgestattet.

  • mit/ohne Trittbrett: Vor dem Kauf eines Metalllaufrads hat man die Wahl, ob man ein Laufrad mit oder ohne Trittbrett haben möchte. Durch ein Trittbrett wird den kleinen Kindern das Aufsteigen auf das Laufrad erleichtert (tiefer Einstieg). Dies ist besonders hilfreich für 2-jährige Kinder. Beim Fahren eines Laufrads mit Trittbrett haben die Kinder die Möglichkeit ihre Füße darauf abzustellen. Das unterstützt besonders den Gleichgewichtssinn/die Balance der Kinder, denn sie müssen das Laufrad dadurch noch stärker ausbalancieren.
  • Bremse/Seitenständer: Manche Metalllaufräder für Kinder sind mit Seitenständer und Bremse ausgestattet. Ein Seitenständer am Laufrad hilft den Kindern zu lernen ihr Laufrad achtsam zu parken und nicht einfach zur Seite umzuwerfen. Eine Handbremse ist normalerweise erst sinnvoll für Kinder ab 3 Jahren. In Vorbereitung auf das Fahrradfahren erlernen die Kinder den Umgang mit einer Hinterradbremse. Für Kinder unter 3 Jahren ist eine Handbremse oft noch zu schwierig zu bedienen, den kleinen Kindern fehlt meist auch noch die Kraft.

Auch bei der Bereifung gibt es Unterschiede. Man hat die Wahl zwischen Luftbereifung oder einer Schaum- bzw. Vollgummibereifung. Außerdem gibt es die Laufräder in verschiedenen Größen, entweder mit 10 Zoll oder 12 Zoll Rädern. 10 Zoll Laufräder sind schon für 2-jährige Kinder geeignet, da sie recht niedrig sind und die Kinder damit schon fahren können.

Zusätzliches Zubehör kann beim Kauf eines Laufrads schon dabei sein oder ist separat erhältlich, z.B. Bremse, Seitenständer oder Aufkleber. Besonders wichtig für Kinder ist ein Helm beim Fahren, denn er schützt sie vor Verletzungen. Weiteres sinnvolles Laufrad Zubehör könnte sein: Klingel oder Hupe, Licht oder Schuhschoner (besonders beim BobbyCar-Fahren zu empfehlen).

Häufig gestellte Fragen über Kinderlaufräder

Wir haben die häufigsten Fragen zu Kinderlaufrädern gesammelt und beantwortet. In den unteren Kästen sind die wichtigsten Fragen angegeben. Um die jeweilige Antwort zu erfahren, klicken Sie einfach auf die Frage und schon wird die Antwort sichtbar.

Das eigentliche Laufradfahren beginnt mit ca. 2-2½ Jahren. Ab diesem Zeitpunkt sind die Kinder meist in der Lage ein Laufrad zu steueren.

Für Kleinkinder ab 1 Jahr gibt es die Erstfahrzeuge, auch unter den Begriffen Lauflernrad, Sitz-Roller oder Rutscher bekannt, welche die Kinder optimal auf das Laufradfahren vorbereiten.

Genaue Informationen darüber finden Sie in unserem Beitrag: Ab wann können Kinder mit dem Laufrad fahren?

Ab wann ein Kind Laufrad fahren kann, ist abhängig von seinem körperlichen und motorischen Entwicklungsstand. Die Kinder müssen sicher stehen und laufen können. Außerdem benötigen sie eine gewisse Körpergröße, um ein Laufrad steuern zu können.

Die Füße müssen den Boden gut erreichen, denn beim Fahren stoßen sich die Kinder mit den Füßen vom Boden ab. Damit der Sattel und der Lenker die richtige Höhe haben, sollten die Schrittlänge und die Sitzhöhe gemessen werden (Siehe oben: So messen Sie Schrittlänge und Sitzhöhe).

  • Motorik und Beweglichkeit: Laufrad fahren stärkt den gesamten Bewegungsapparat, es entwickeln sich runde Bewegungsabläufe und die Kinder werden sicherer in ihren Bewegungen.
  • Reaktionsfähigkeit: durch das Fahren mit dem Laufrad erreichen die Kinder eine gewisse Geschwindigkeit und auch Hindernisse müssen manchmal umkurvt werden. In solchen Fällen ist es wichtig, dass die Kinder schnell reagieren können.
  • Koordination: das Lenken trainiert die Auge-Hand-Koordination und es ist wichtig, dass die Kinder lernen, wie sie ihre Füße bewegen müssen, um das Laufrad fortzubewegen.
  • Gleichgewichtssinn: Laufräder sind zweirädrig und bleiben nicht von alleine stehen. Wenn ein Kind auf einem Laufrad sitzt und es bewegt, dann muss es das Laufrad kontrollieren und mit seinem Körper das Gleichgewicht darauf halten.
  • Wahrnehmung: das Bewegen der Füße auf dem Boden regt die taktile Wahrnehmung an. Das Laufrad fahren fördert auch die visuelle Wahrnehmung, denn beim Fahren müssen die Kinder genau hinschauen und auf ihre Umgebung acht geben.
  • Geschicklichkeit: wenn Kinder häufig das Laufrad fahren üben, dann werden sie immer geschickter und sicherer in ihren Bewegungen, beim Steuern des Laufrads sowie beim Umfahren von Hindernissen.
Es gibt drei verschiedene Laufradarten:

Weiterhin gibt es Kinderlaufräder in speziellen Designs, z.B. verschiedenen Motorrad-Modellen nachempfunden. In unserem Beitrag Spezial-Laufräder: Was ist das beste Spielzeug Motorrad? stellen wir die Motorrad-Laufräder ausführlich vor.

  • bei allen Materialien sollte auf eine hochwertige Verarbeitung geachtet werden
  • es ist sinnvoll, dass Sattel und Lenker des Laufrads höhenverstellbar sind
  • Sattel sollte gepolstert und ergonomisch geformt sein
  • Lenkerenden sollten gepolstert sein, um Verletzungen zu vermeiden
  • auf eine hochwertige Bereifung achten (Siehe Frage: Welche Bereifung gibt es und was sind die jeweiligen Vorteile?)
Gute Kinderlaufräder kosten in der Regel zwischen 50 und 80 Euro. Erstfahrzeuge sind meist etwas günstiger (ca. 25 bis 40 Euro).
Die Kinder dürfen nur unter Aufsicht eines Erwachsenen auf ihren Laufrädern fahren. Es muss sichergestellt werden, dass die Kinder nur auf nicht öffentlichen Straßen bzw. Wegen fahren. Die Funktion der Kinderlaufräder sollte regelmäßig überprüft werden.

Es ist sehr sinnvoll die Kinder mit Schutzausrüstung, wie ein Sicherheitshelm, auszustatten. Die Lenkerenden müssen mit Schutzgriffen versehen sein, wodurch die Kinder keiner Stoßgefahr ausgesetzt sind. Auch eine Lenkerstangenpolsterung sollte an dem Kinderlaufrad angebracht sein.


UVEX - Laufradhelm

Für Kinderlaufräder kann man eine Menge zusätzliches Zubehör kaufen. Es gibt zum Einen Zubehör, welches den Kindern beim Fahren mehr Sicherheit bieten soll, beispielsweise Schutzhelme, wie der UVEX – Laufradhelm.

Weiteres Zubehör sind spezielle Polsterungen, sowie Zubehör, das zweckmäßig ist und das Laufrad um sinnvolle Funktionen erweitert, z.B. Lenkertaschen.



Laufrad Hupe Maus

Weiterhin ist Zubehör erhältlich, welches den Spaßfaktor beim Fahren erhöhen soll, z.B. die Laufrad Hupe Maus. Handbremsen und Seitenständer sind entweder schon vormontiert am Laufrad angebracht oder separat erhältlich.

Wenn keine Bremse oder Ständer am Laufrad vorhanden sind, dann kann man sich über die Hersteller direkt informieren.



Big - Schuhschoner

Spezielles Zubehör ist auch für Erstfahrzeuge verfügbar, besonders für BobbyCars. BIG hat sehr viel zusätzliches Zubehör auf den Markt gebracht, z.B: Anhänger, Verkehrsschilder oder Scheinwerfer. Besonders sinnvoll sind die Big – Schuhschoner, die die Schuhspitzen vor Verschleiß schützen.


Für Kinderlaufräder sind viele Ersatzteile erhältlich. Am besten man kontaktiert den Hersteller unter Angabe der Typennummer des Laufrads. Manche Hersteller bieten auf ihrer Webseite auch einen Ersatzteile-Shop an.
Es sind Laufräder mit Luftbereifung und Schaum- bzw. Vollgummibereifung erhältlich.

Auch wenn Luftreifen anfälliger für Pannen sind, so sind sie dennoch eher für Laufräder geeignet, da luftbereifte Laufräder weicher abfedern, mehr Grip haben und daher überall (auf allen Bodenbelägen) einsetzbar sind. Das Problem bei schaum- bzw. vollgummibereiften Laufrädern ist das recht harte Abfedern des Laufrads. Somit ist es nicht für alle Untergründe geeignet (glatte Flächen sind am besten).

Ja, einige Laufräder sind beispielsweise umrüstbar zu einem Fahrrad. In diesem Fall werden extra Pedaleinheiten mitgeliefert, die später nachmontiert werden können.

Zudem können bei normalen Laufrädern oft Lenker und Sattel in der Höhe verstellt werden, dadurch wird das Laufrad an die Größe des Kindes angepasst, es “wächst” mit.

Es gibt Holzlaufräder, bei denen man die Rahmenkonstruktion umbauen kann, z.B. von einer Chopper zum Laufrad. Als Chopper hat das Laufrad eine niedrige Sitzhöhe und kann so schon von 2-jährigen Kindern gefahren werden. Für größere Kinder wird der Rahmen einfach umgedreht.

Sollten Sie weitere Fragen über Kinderlaufräder haben, so können Sie uns gerne eine E-Mail schreiben. Wir werden die Frage gerne beantworten und auch in dieser kurzen Liste mit aufnehmen.

Von uns empfohlene Kinderlaufräder

Die folgenden Kinderlaufräder eignen sich sehr für das Erlernen des Laufradfahrens und besitzen alle eine hervorragende Qualität. Wir haben bei der Auswahl der Laufräder auf eine möglichst große Vielfalt geachtet, so dass für jeden das passende Laufrad dabei sein sollte. Eine große Übersicht über die besten Kinderlaufräder finden Sie in unserem Beitrag Die besten Kinderlaufräder – Welches ist das beste Laufrad für Kinder?.

Puky Laufrad LR 1 mit Bremse und Ständer


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Das schöne Kinderlaufrad LR 1 von Puky ist für Kinder ab 3 Jahren geeignet und ist in verschiedenen Farben erhältlich. Es verfügt über einen höhenverstellbaren Sattel und Lenker.

Der Lenker ist mit Sicherheitsgriffen ausgestattet, damit sich Kinder nicht verletzen, wenn sie mit dem Laufrad umfallen.

Als zusätzliches Zubehör sind eine Handbremse und ein Seitenständer am Puky Laufrad vormontiert. Dank der hochwertigen Luftbereifung können die Kinder ihren Fahrspaß ausleben.

Auf dem Trittbrett können die Kinder beim Fahren ihre Füße abstellen und das Laufrad bei der Fahrt rollen lassen. Das Kinderlaufrad LR 1 ist mit 12 Zoll Rädern ausgerüstet und wiegt ca. 4,8 kg.

Mehr Infos über dieses Kinderlaufrad können Sie hier erfahren: Puky LR 1 – Laufrad mit Bremse

Pinolino Jojo – Kinderlaufrad aus Holz


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Kinderlaufräder gibt es nicht nur aus Metall, sondern auch aus dem natürlichen Material Holz. Ein Holzlaufrad, welches den Kindern viel Freude bereitet ist das Kinderlaufrad Pinolino Jojo.

Das Laufrad von Pinolino wird aus massiver Birke gefertigt und besitzt eine Luftbereifung.

Das Besondere an diesem Laufrad ist, dass man den Rahmen umbauen und das Laufrad auf diese Weise optimal an die Körpergröße des Kindes anpassen kann.

Geeignet ist dieses Holzlaufrad für Kinder im Alter von 2 bis 5 Jahren. Zur individuellen Gestaltung werden als zusätzliches Zubehör Flammen- und Schmetterlingsaufkleber mitgeliefert.

Mehr Infos über dieses Kinderlaufrad können Sie hier erfahren: Pinolino – Jojo Laufrad

BIG Bobbycar – Erstfahrzeug mit Lenkrad


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Ein sehr beliebtes und besonders empfehlenswertes Erstfahrzeug für Kleinkinder ab 1 Jahr ist das Bobby Car der Firma BIG. Dieses Rutschfahrzeug ist aus hochwertigem Kunststoff hergestellt.

Das klassische Modell besitzt die Farbe rot. Mittlerweile sind weitere Farben und Ausführungen des Bobby Cars erhältlich.

Das Bobby Car hat ein Lenkrad mit breiter Grifffläche und Hupe, ist vierrädrig und mit Flüsterreifen ausgestattet. Die Sitzhöhe ist sehr niedrig, damit die Kleinkinder leicht auf- und absteigen können.

Für das Bobby Car ist sehr viel nützliches Zubehör erhältlich, z.B. Schuhschoner, Anhänger, Verkehrsschilder oder Scheinwerfer.

Mehr Infos über dieses Kinderlaufrad können Sie hier erfahren: BIG – Bobby-Car


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